Das Zentrum für die vinifikatiorischen Unternehmungen von Helga und Hans Georg Hühnel ist ein ebenso liebevoll wie stilvoll renoviertes Winzerhaus aus dem 17. Jahrhundert. Seit rund zehn Jahren macht die Familie Hühnel nun in kleinen Mengen feine Weine. Was mit der Übernahme des schwiegerelterlichen Nebenerwerbes begann, wuchs sich für den Versicherungskaufmann und die Kartographieexpertin der Österreichischen Nationalbibliothek vom Hobby schnell zu einer ernstzunehmende Passion aus. Im Moment werden 5,5 Hektar im Ertrag bewirtschaftet, das Ziel wäre eine sukzessive Erweiterung auf zehn Hektar. Hans-Georg Hühnel ist ein önologischer Autodidakt, eine Tatsache, die man dem blitzsauberen, perfekt ausgestatteten Weinkeller ebensowenig ansieht wie den Weinen. Die generelle Linie ist eher reduktiv angelegt, denn die Weine sollen altern können - so wünscht sich das der selbstbewusste Winzer. Ausgebaut wird in Stahl, im Barrique und in neuen Holzfässern bis 1600 Liter Fassvermögen. Der richtige Start erfolgte mit den Weinen aus dem Jahrgang 1999, hier ragt der barriquegeschulte Rotgipfler namens "Vinum Austriacum" heraus.
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